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Der Alte, der die Rache liebte
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Buck Schatz - der sympatischste, raubeinigste Alte seit Clint Eastwoods »Dirty Harry« und Jack Nicholsons »About Schmidt«
Im Altersheim Valhalla wird Buck Schatz von einem alten Bekannten heimgesucht, Elijah, einer der legendärsten Kriminellen von Tennessee. Buck hat mit ihm noch eine Rechnung offen: Zu Bucks Glanzzeiten hat Elijah einen meisterhaften Bankraub begangen, den Buck nicht vereiteln konnte. Und nun bittet ihn Elijah um Schutz und Hilfe, dafür würde er sich stellen, nach fast fünfzig Jahren. Buck ahnt nichts Gutes, und bevor er sich versieht, steckt er wieder mittendrin in einem ausgeklügelten Plan von Elijah und ist in höchster Lebensgefahr.
»Die politisch unkorrekten Bonmots und Bösartigkeiten, die Buck pausenlos absondert, machen irrwitzigen Spaß.« Spiegel Online
»Wenn Ihnen dieses Buch nicht gefällt, dann stimmt mit Ihnen etwas nicht.« Library Journal
»Eine gelungene Mischung ironischer Wortwechsel und philosophischer Gedanken. Allen Jack-Nicholson-Fans empfohlen.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung














Cooler Sound 2
Auch für den zweiten Band um Daniel Friedmans 90-jährigen Detektiv Buck Schatz gilt, dass der Sound beinahe alles ist. Friedmanns im Aufbau Verlag erschienener Kriminalroman „Der Alte, der die Rache liebte“ kommt zwar nicht ganz an den Vorgängerband heran, ist aber immer noch eine positive Überraschung.
Buck Schatz, 90-jähriger ehemaliger Detektiv des Morddezernats in Memphis/Tennessee wird von einem alten Bekannten im Altersheim Walhalla heimgesucht. Elijah, der Ausschwitz überlebte, ist einer der legendärsten Kriminellen von Tennessee. Aus alten Zeiten ist noch eine Rechnung offen, denn Elijah hat vor Bucks Nase Mitte der sechziger Jahre einen sensationellen Bankraub begangen und konnte entfliehen. Nun bittet Elijah Buck um Schutz, dann würde er sich stellen und seine Verbrechen gestehen. Buck wittert zu Recht eine Falle, kommt aber nicht umhin auf das obskure Angebot einzugehen. Erneut gerät Bucks Leben in Gefahr, denn er gerät von allen Seiten unter Beschuss.
Das Innovative an Friedmanns Kriminovität ist nach wie vor der Sound: schnoddrig – cool – abgeklärt – lakonisch – zynisch lauten Assoziationen, die sich mit ihm verbinden. Zudem vermittelt die Ich-Erzählung einen profunden Eindruck in das Leben eines knapp 90-jährigen und das ohne romantische Verklärung oder Fürsorgekomplex. Buck ist ein Mensch, der die meisten seiner Mitmenschen nicht wirklich mag und dies auch unumwunden zum Ausdruck bringt. Zudem bietet „Der Alte, der die Rache liebte“ interessante Einblicke in das jüdische Leben Amerikas. Und in diesem Band schafft Friedman mustergültig die Verknüpfung mit den modernen Schattenseiten der USA: von Stash-Häusern und Gangstern, die darauf spezialisiert sind, Drogendealer auszurauben. Wer Memphis kennt, weiß, dass die geschilderten Zustände in Wirklichkeit noch viel schlimmer sind. Willkommen in der Gegenwart, Mr. Schatz.