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Blutheide
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Mit dem Umzug von München nach Lüneburg erhofft Katharina von Hagemann sich ein Ende ihrer Alpträume. Aber auch in der Kleinstadt geht es nicht nur beschaulich zu: Drei kurz aufeinanderfolgende Morde halten die junge Kommissarin und ihren Chef Benjamin Rehder in Atem. Schnell scheint klar, dass sich in Lüneburg ein Serientäter herumtreibt, doch sind weder ein Motiv noch eine einheitliche Vorgehensweise erkennbar. Als eine Achtjährige verschwindet, spitzt sich die Lage zu.
Katharina von Hagemann ermittelt im vermeintlich so friedlichen Lüneburg. Ein temporeiches Krimi-Debüt mit Gänsehautfaktor!














Ein Mörder verbreitet Angst und Schrecken in Lüneburg
Schon das Cover sprang mir ins Auge, farbenfroh zeigte es einen mittelalterlichen Straßenzug von Lüneburg. Der Titel „Blutheide – ein Lüneburgerkrimi“ machte mich neugierig. Ich selber habe in Lüneburg studiert und war gespannt, ob ich in dem Buch viele altbekannte Ecke, Plätze und Straßen wieder entdecke.
Hauptkommissarin Katharina von Hagemann kommt aus der Großstadt München in das beschauliche Lüneburg. Sie hofft Abstand von ihrer albtraumhaften Vergangenheit zu bekommen. Der Leser erfährt nur Schritt für Schritt was damals in München passiert ist. Das hält die Spannung aufrecht.
In Lüneburg werden kurz hintereinander 3 Leichen gefunden. Katharina und ihre Kollegen Benjamin Rehder und Tobi haben viel zu tun mit den Ermittlungen. Da verschwindet ein achtjähriges Mädchen. Die Zeit drängt den Mörder zu finden. Können sie das Mädchen lebend finden?
Ich als Leser wusste bis zum Schluss nicht wer der Mörder sein könnte. Immer wieder spekulierte ich den ein oder anderen durch. Bis zum Schluss wurde so die Spannung gehalten.
Als Katharina dem Mörder direkt in die Arme läuft spitzt sich die Spannung zu und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Das besondere an diesem Debüt-Krimi ist das er von zwei Autorinnen geschrieben wurde. Da beide eine enge Verbindung zu Lüneburg haben, war es klar, dass man viele Schauplätze wieder erkennen wird. Als ich den Krimi bei einer Lesung in Lüneburg kennenlernte, saß ich in der Buchhandlung „Lünebuch“. Auch diese Buchhandlung kommt im Krimi vor, da eine der Protagonistinnen dort arbeitet. Durch verschiedene Perspektivewechsel, mal wird aus der Sicht von Katharina, dem Mörder oder einem der Zwillinge erzählt, weiß man als Leser viel über die verschiedenen Protagonisten. Am Ende wird alles schlüssig zusammengeführt.
Der Leser kann sich auf einen zweiten Band der Autorinnen K. Hanke und C. Kröger freuen, der im Sommer 2014 erscheinen soll.