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Boy Nobody
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Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu erledigen . Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt. Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe.
Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht ?
















Boy Nobody
Boy Nobody ist ein 16 Jahre alter Junge, mit 12 Jahre wurde er vom „Programm“ rekrutiert, und zu einem recht Gefühlslosen aber sehr erfolgreichen Auftragskiller ausgebildet. Er bekommt seine Aufträge von seinem "Vater", er hinterfragt nichts, sondern führt nur aus. Sein neuster Auftrag ist allerdings etwas anders als die bisherigen: Alleine schon der gestellte Zeitraum für die Ausführung ist sehr knapp bemessen - und die Zielperson ist so ganz anders ... Boy Nobody fängt langsam an, einiges in Frage zu stellen, was bislang so selbstverständlich für ihn war ... wird er dennoch diesen Auftrag ausführen können?
Ich war gefesselt von der Geschichte, das Buch war kaum aus den Händen zu legen. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut, war die ganze Zeit über präsent. Zum Ende hin war es kaum noch zum Aushalten gewesen.
Boy Nobody ist Teil des "Programms", wo er einer der Ausführenden ist. Er ist ein recht sympathischer Charakter und auch wenn's für ihn darum geht, seine Aufträge auszuführen und Menschen zu töten, fiebert der Leser mit ihm mit. Er hat sein eigenen Schicksalsschlag, den greift er in seinen Erinnerungen auch immer mal wieder auf. Zum Ende des Buches hat er sich ganz schön gewandelt, denn er hat erkannt, dass er Gefühle hat.
Die anderen Protagonisten wurde sehr gut beschrieben, so das man sich ein gutes Bild von ihnen machen konnte.
Für den Schreibstil brauchte ich eine kleine Eingewöhnung, aber nach einigen Seiten ging es. Die Geschichte lässt sich recht flüssig lesen.
Geschrieben wurde die Geschichte aus Sicht von Boy Nobody, so das wir teilhaben an seinen Gedanken und seiner aufkeimenden Gefühlswelt.
Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so das man leicht denkt "eins noch, ist grad so spannend, noch eins" und ehe man sich versieht, hat man die 333 Seiten hinter sich gelassen. Die Kapitelüberschriften gehen nahtlos in den Text mit über.
Das Ende war toll, aber es bleibt doch noch etwas offen, ich bin gespannt auf den nächsten Teil.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es bereitet schöne und spannende Lesestunden.