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Cruelty
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Ein Buch wie ein Blockbuster: Scott Bergstroms erster Roman erscheint in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt - von Kinohit-Produzent Jerry Bruckheimer (»Fluch der Karibik«, »Armageddon«).
Vor zehn Jahren wurde Gwens Mutter ermordet, nur ihren Vater hat sie noch. Doch kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent - und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren?
Als die Ermittlungen eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen erkennt: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie!















Thriller geht’s immer – besonders in diesem Fall
Ein Buch wie ein Blockbuster: Scott Bergstroms erster Roman erscheint in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt – von Kinohit-Produzent Jerry Bruckheimer, so bewirbt der Rowohlt Verlag „Cruelty“ und wer könnte bei solch vollmundigen Werbeversprechen schon der Kaufversuchung widerstehen? Doch Obacht, denn nicht immer hält der Inhalt, was die Verpackung verspricht.
Zum Inhalt: Zehn Jahren ist es her seit Gwens Mutter ermordet wurde und nun hat sie nur noch ihren Vater. Doch dann passiert auch hier ein Unglück, denn kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen ihr eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater sei eigentlich CIA-Agent (und kein Mitarbeiter des Innenministeriums) – und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Was ist passiert: Wurde er entführt? Oder wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren?
Als die Ermittlungen recht schnell eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer stärker dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen muss die gnadenlose Wahrheit erkennen: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie!
Bergstroms „Cruelty“ überzeugt leider nicht. Weder entsteht die dem Thriller-Genre eigene Spannung – das vermag auch die manchmal hilflose und unauthentische Ich-Erzählperspektive nicht zu retten. Zudem sind in Sachen Cliffhanger, Spannungsbögen und Faszination mehr als nur ein Fragezeichen anzumerken. Last but not least ist der Plot unglaubwürdig konstruiert und die Protagonistin Gwendolyn sowie die meisten anderen Figuren wirken nicht einmal im Ansatz lebensecht. Wirklich schade ums Geld und die Zeit.