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Die Farben von Florenz
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1489 im Florenz der Medici. Seit Wochen bangt der angesehene Freskenmaler Pater Angelico um eine Lieferung Lapislazuli, die er zur Herstellung der kostbaren Farbe Ultramarin benötigt. Doch dann findet Angelico seinen säumigen Lieferanten erhängt auf. Selbstmord? Commissario Scalvetti von der gefürchteten Geheimpolizei ist davon überzeugt. Doch das kann und darf nicht sein, denn ohne einen Schuldigen wird der Mönch Angelico nie das von Lorenzo de' Medici geliehene Gold zurückerstatten können! Mit Scharfsinn und florentinischem Witz, unterstützt von seinem naiven Novizen Bartolo, beginnt er zu ermitteln, begegnet einer faszinierenden Frau - und schwebt kurz darauf in Todesgefahr ...















Teures Blau
In „Die Farben von Flozenz“ entführt Rainer M. Schröder seine Leser in das Florenz zur Zeit der mächtigen Medici, die der Stadt zu einer Blütezeit verhalfen und viele Kunstschätze anhäuften. Die Medici förderten Michelangelo und andere bedeutende Künstler. Und in dieser kunstsinnigen Stadt lebt der Freskenmaler und Dominikanermönch Angelico in Jahre 1489. Er muss einen bedeutenden Auftrag für Lorenzo de’ Medici, der den Beinamen „Der Prächtige“ trägt, erfüllen. Dafür benötigt er die Farbe blau. Diese Farbe stellt er aus dem Stein Lapislazuli her. Aber es gibt Probleme mit dem Lieferanten und dann findet Pater Angelico ausgerechnet diesen Lieferanten erhängt in seinem Laden. Doch der Pater zweifelt daran, dass Bernardo Movetti, der ihm Lapislazuli im Wert von fünfzig Goldflorin schuldete, was dem Jahreslohn eines gut bezahlten Handwerskgesellen gleichzusetzen ist, sich selbst erhängt hat und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Rainer M. Schröder entwirft ein farbenprächtiges, stimmiges Bild des Florenz zur Zeit der beginnenden Renaissance und erzählt sehr unterhaltsam einen spannenden Kriminalfall um den sinnenfreudigen Mönch Angelico, dessen Ermittlungen ihm beinahe den Kopf kosten und auch die schöne Lucrezia in Gefahr bringen. Die spannende Handlung wird plausibel erzählt, die Figuren sind lebendig und glaubwürdig: ein höchst unterhaltsames und kurzweiliges Lesevergnügen.