Cover von: Ein Grab in den Wellen

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Ein Grab in den Wellen

Roman
Buch
Broschiert, 368 Seiten
Übersetzer: 

Verlag: 

ISBN-10: 

3866124236

ISBN-13: 

9783866124233

Erscheinungsdatum: 

03.04.2017

Preis: 

14,99 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 1.687.494
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3866124236

Beschreibung: 

Ein Jahr lang will die junge Naturfotografin Miranda auf den Farallon-Inseln verbringen, ein abgelegener, unbewohnter Archipel vor der kalifornischen Küste. Ihre einzigen Gefährten sind ein paar Wissenschaftler, die in dieser Wildnis Fauna und Flora untersuchen. Sie beobachten die Wale und Robben, die extrem aggressiven Haie, die in diesen Gewässern jagen, sowie die überwältigende Vogelpopulation. In dieser unwirtlichen Umgebung scheint es nicht verwunderlich, dass sie allesamt Eigenbrötler sind. Doch mit der Zeit mehren sich mysteriöse Unfälle, eines Tages wird sogar einer der Forscher tot aufgefunden. Und Miranda fragt sich allmählich, ob die Inselgruppe, die von den Indianern seit jeher »Insel des Todes«chlich verflucht ist, oder ob einer von ihnen ein grausames Spiel treibt ...

Kriminetz-Rezensionen

Der Klappentext hatte mehr versprochen

Die Naturfotografin Miranda hat sich dazu entschlossen, ein Jahr lang auf den Farallon-Inseln zu verbringen.
Ihre einzigen Gefährten sind – abgesehen von ihren Kameras – eine Handvoll Wissenschaftler, die auf dem Archipel leben, um Flora und Fauna zu erforschen.

Irgendwie leben sie trotz der beengten Wohnverhältnisse jeder für sich und teilen nur recht wenig miteinander.
Aber dann geschehen auf einmal mehrmals hintereinander mysteriöse Unfälle und eines Tages wird einer der Forscher tot aufgefunden.

Miranda weiß nicht so ganz, was sie davon halten soll und fragt sich, ob die Insel verflucht ist und ein grausames Spiel mit ihnen.

Da mich der Klappentext neugierig auf das Buch gemacht hat, habe ich es bestellt und gespannt mit dem Lesen begonnen.

Leider bin ich nur sehr schwer in das Buch reingekommen, auch bin ich nur recht zäh vorangekommen und ja, ich war mehr als nur einmal kurz davor, das Buch abzubrechen. Aber da ich doch wissen wollte, wie sich alles weiterentwickelt, bin ich an dem Roman dran geblieben.

Der Erzählstil, in dem der ganze Roman bis auf den Epilog erzählt wurde, war für mich persönlich recht schwer lesbar. Denn es war wirklich alles in Briefform erzählt, dadurch kamen selbst die spannenden Stellen recht langatmig und ja, irgendwie ohne große Spannung vor. Der Roman wird auch vollständig aus der Sicht von Miranda erzählt und auch wenn die anderen Figuren zu Wort kamen, fand ich es doch recht eintönig erzählt, jedenfalls war es so für mich.

Die Handlung an sich fand ich zwar recht gut aufgebaut und ja, einigem konnte man recht gut folgen, anderes war etwas undurchsichtig und es hat gedauert, bis man es verstanden hat.

Das Archipel und somit der bzw. die Handlungsorte waren alle sehr anschaulich beschrieben und man konnte sich alles während des Lesens vorstellen. Auch die Figuren des Romans fand ich gut beschrieben, so dass man sie sich ohne Probleme vorstellen konnte. Allerdings empfand ich die Figuren alle als recht oberflächlich beschrieben und so hatte ich Probleme den Charakter des jeweiligen greifen zu können.

Die Idee, die hinter dem Roman steckt, fand ich gut, nur an der Umsetzung hat es für mich noch etwas gemangelt und ja, ich war wirklich froh, als ich den Roman beendet hatte.

Alles in allem konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen und deshalb vergebe ich nach längerer Überlegung drei von fünf Sternen.