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Hell's Gate
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Beschreibung:
Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt, in einen kleinen Ort direkt neben dem Nationalpark Hell s Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen und im örtlichen Hotel absteigen, nur sehr wenig Abwechslung ...
Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht.














Mollel ermittelt in Hell's Gate
Mollel, ein Massai und gleichzeitig auch Polizist, wird in die Provinz strafversetzt. In dem kleinen Ort direkt am Rande des Nationalparks ist nicht viel los und Mollel wird es mit der Zeit doch etwas langweilig.
Aber dann wird eine Blumenpflückerin tot aufgefunden. Mollel ist sich relativ schnell sicher, dass mehr dahinter steckt, als das was ihm bekannt ist. In was für ein Wespennest er aber gestochen hat, ist ihm zu Beginn noch nicht klar. Und dann gibt es da auch noch eine Begegnung aus der Vergangenheit.
Dies ist der zweite Fall um den Massai-Ermittler Mollel den der Autor Richard Crompton veröffentlicht hat.
Der Fall an sich spielt vor gut 10 Jahren und es ist interessant, wie es in Afrika bzw. Kenia damals und bestimmt auch heute noch zugeht. Gerade wie vieles auch mit Selbstjustiz und Korruption von statten geht.
Mir ist der Einstieg ins Buch nicht ganz so leicht gefallen und ich habe gut 50 Seiten gebraucht, bis ich so in der Handlung drin war, dass ich gut folgen konnte.
Zwar wird alles aus der Sicht von Mollel erzählt, doch wieso er versetzt wurde, wird zuerst nicht ganz klar für den Leser und das erste Kapitel erzählt eine Szene aus dem Roman, die erst sehr viel Später im Buch auftaucht und so zuerst auch mehr irritiert als etwas erklärt. Die Flashbacks oder Erinnerungen von Mollel sind auch nicht so hilfreich und bringen einen auch etwas durcheinander, auch wenn man dann mehr von seinem Leben erfahren hat.
In diesem Krimi erfährt man dann auch, wie wir hier in Europa eigentlich zu den günstigen Rosen in den Supermärkten kommen, und man muss sich fragen, ob es das wert ist. Was hier zwar nicht angesprochen wurde, aber auch zu bedenken ist, ist dass einige dieser Blumenfarmen auch deutschen Unternehmen wie z.B. Rosenzüchtern aus Norddeutschland gehören.
Der Spannungsbogen war bis zum Schluss erhalten und wie alles zusammenhängt, hat man auch erst recht spät erfahren bzw. zusammen kombiniert. Eine Ahnung hatte man zwar, aber die Gewissheit gab es erst später.
Die Handlungsorte waren sehr gut beschrieben und man konnte sich die Landschaft Kenias sehr gut vorstellen und auch das Massai Dorf konnte man sich vorstellen. Einige der handelnden Figuren sind etwas blass geblieben, aber die Figuren die im Laufe des Romans sehr oft aufgetaucht sind, waren sehr detailliert beschrieben und man konnte sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen.
Alles in allem fand ich den Krimi unterhaltsam und nach anfänglichen Problemen habe ich mich dann mit ihm angefreundet gehabt. Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung um Mollel geben wird.