Cover von: Vergangen ist nicht vorbei

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Vergangen ist nicht vorbei

Buch
Broschiert, 287 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3940077631

ISBN-13: 

9783940077639

Auflage: 

1 (08.10.2009)

Preis: 

9,90 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 2.542.722
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3940077631

Beschreibung: 

Friesische Abrechnung.

Der Sommer ist vorüber, die wütenden Wellen im Hafenbecken tragen Schaumkronen. Hartmut Meckenwald, Inhaber eines großen Immobilienkonzerns in Wilhelmshaven, wird von seinem Enkel Carsten tot in seinem Büro am Bontekai aufgefunden. Er wurde erwürgt, und die Ermittlungen führen Kommissarin Petra Erdmann zunächst ins Rotlichtmilieu. Am Abend seine Ermordung hatte der alte Meckenwald allem Anschein nach eine Verabredung mit einer jungen Prostituierten. Doch der Fall bekommt eine unerwartete Wendung, als Birthe Meckenwald, Carstens Frau, von einem Unbekannten Material aus der Vergangenheit der Familie ihres Mannes zugespielt bekommt, aus einer Vergangenheit, die längst begraben und vergessen schien. Birthe kann sich dem Bann der Ereignisse nicht entziehen und gerät dabei immer tiefer in den Sog einer unheilvollen Geschichte, in der Hartmut Meckenwalds früheres Leben eine entscheidende Rolle spielt. Allmählich gelingt es ihr, Licht in das Dunkel der Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs zu bringen. Ohne dass es ihr zunächst bewusst wird, bringt sie dieses Wissen schließlich sogar in tödliche Gefahr.

Kriminetz-Rezensionen

Wie der Vater, so der Sohn?

Regine Kölpin legt hier einen spannenden Krimi vor, dem eine düstere Zeit zugrunde liegt. Der Leser erhält Einblick in die schwierigen Verhältnisse, unter denen Zwangsarbeiter im zweiten Weltkrieg zu leiden hatten.

Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen: Anna, die polnische Zwangsarbeiterin und Birthe aus dem heutigen Deutschland. Sie leben in verschiedenen Zeiten, haben unterschiedliche Schicksale aber sie verbindet nicht nur ihre Art mit Schwierigkeiten fertig zu werden.

Regine Kölpin versteht es verschiedene Erzählperspektiven kunstvoll zu verweben, ohne dass der Lesefluß zu sehr darunter leidet. Viele Einzelschicksale kreuzen sich. Der rote Faden geht dabei nie verloren. Doch erfordert diese Erzählweise die ganze Aufmerksamkeit des Lesers.

Der gut recherchierte Roman wird von einer düsteren, beklemmenden Stimmung getragen und ist somit vor allem für Fans von dunklen, komplex erzählten Krimis ein muss.

(Rezension von Jennifer B. Wind)