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Schattenjunge
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Beschreibung:
Vallgren macht süchtig. In den überfüllten Gängen der Stockholmer U-Bahn versucht ein Vater, mit seinen Kindern den Zug zu erreichen. Sie sind spät dran, der Jüngste im Kinderwagen brüllt, sein siebenjähriger Bruder weigert sich, mit dem Fahrstuhl zu fahren. Er quengelt so lange, bis eine fremde Frau anbietet, ihn die Treppe mit hinaufzunehmen. Widerstrebend willigt der Vater ein. Er sieht seinen Sohn nie wieder. Viele Jahre später verschwindet auch der Bruder des Jungen unter mysteriösen Umständen. Danny Katz wird von der Frau des Verschwundenen auf den Fall angesetzt. Und er ist nicht allein. Je tiefer er in die Machenschaften eines mächtigen Familienimperiums eintaucht, umso komplexer wird der Fall.















Schattenjunge
"Schattenjunge" ist der erste Band über Danny Katz und Eva Westin. Er erzählt uns nicht nur einen kleinen Teil ihrer Vergangenheit sondern auch die grausamen Machenschaften eines mächtigen Familienimperiums.
Gleich von der ersten Seite sind wir mittendrin, die Geschichte beginnt mit der Entführung des kleinen Kristoffers im Jahre 1970. Danach springen wir gleich ins Jahr 2012, wo Joel spurlos verschwunden ist und dessen Frau Kontakt zu Katz aufnimmt. Katz, ein Ex-Junkie, ist ein alter Militärkamerad von Joel und soll sich nun auf die Suche nach ihm machen, denn die Polizei hat die Suche eingestellt, da für diese kein Verbrechen vorliegt.
In dieser Geschichte erhalten wir Einblicke in grausame menschliche Abgründe, unvorstellbare Drogenabgründe und in mystische Voodoo-Zaubereien.
Spannung wird sehr schnell aufgebaut, wird stellenweise leider immer mal wieder unterbrochen, baute sich aber aber auch recht flott wieder auf. Leider kommt nicht immer alles überraschend, es ist stellenweise schon vorhersehbar was als nächstes passiert.
Die Charaktere wurden alle sehr gut beschrieben und wirken recht authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen. Ob ich Katz sympathisch finde oder nicht, das weiß ich jetzt am Ende immer noch nicht, er ist ein interessanter Charakter, mit einer interessanten und nicht schnell erzählten Vergangenheit, dem ich gerne gefolgt bin. Sympathischer war mir da schon Eva gewesen, mitgefiebert habe ich aber mit allen beiden.
Die Schauplatzbeschreibungen fand ich auch sehr gelungen, nicht zu ausschweifend, man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen.
Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, angenehm und flüssig zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven aus denen wir lesen dürfen, steigern die Spannung und stören den Lesefluss in keinster Weise. Erzählt wird die Geschichte in zwei Strängen, einmal begleiten wir Katz, und auf der anderen Seite schauen wir Eva, einer Staatsanwältin, über die Schulter.
Da mir "Schattenjunge" ein paar spannende Lesestunden beschert hat, kann ich es nur empfehlen, selber zu lesen.