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Feed me!
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Bea ist von Selbstzweifeln geplagt und fühlt sich unattraktiv. Als sich eines Tages plötzlich der gut aussehende Francis für sie interessiert, kann sie es kaum glauben. Endlich scheint sie ihren Traummann gefunden zu haben. Fasziniert davon begehrt zu werden, erfüllt sie nur zu gerne seine sexuellen Wünsche und lässt sich von ihm systematisch füttern. Bea nimmt rasend schnell zu. Immer mehr. Und mit ihren Rundungen wächst Francis Verlangen nach ihr. Ein Teufelskreis. Erst sehr spät durchschaut Bea seinen perfiden Plan - zu spät?














Hunger!
„Feed me“ ein kleines aber erschreckendes Buch. Es geht um das Thema „Füttern“.
Bea ist mit sich unzufrieden, nicht alles lief rund in der Kindheit, mit Männer klappt es auch nicht richtig und das eine oder andere Pfund auf den Hüften stört sie. Dann lernt sie Francis kennen. Francis geht gerne mit ihr essen und ihre Pfunde auf den Hüften stören ihn gar nicht. Eher im Gegenteil: Er findet es schön, wenn sie isst und noch erregender findet er es, wenn er sie füttern darf!
Bea ist glücklich! Endlich ein Mann, der sie liebt wie sie ist. Verliebt beginnt sie zuzunehmen ohne zu ahnen in welche Gefahr sie sich begibt, denn Francis hat ein gefährliches Geheimnis.
Ich konnte anfangs gut mit Bea mitfühlen. Welche Frau hadert nicht manchmal mit ihren Pfunden oder verzichtet auf Genuss wegen der Kalorien? Wie schön ist es da, so geliebt zu werden wie man ist? Gerade Bea, die auf Grund ihrer Kindheit ein gestörtes Selbstbild hat und viele innere Verletzungen mit sich herum trägt.
Dieses Buch hat mich gefesselt. Es war interessant über die psychische Störung „Feeding“ zu lesen und spannend wie dieses Thema in die Geschichte, die in Mannheim spielt, eingebunden wurde. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es immer spannender wurde. Von Feeding hatte ich schon gehört, aber welche Ausmaße das Füttern annehmen kann, fand ich erschreckend. Gruselig war auch die Vorstellung von „Francis Geheimnis“. Wirklich schaurig ausgedacht von der Autorin Martina Schmid.
Leider war das Ende zu kurz und abrupt. Hier hätte ich mir noch ein paar mehr Informationen gewünscht.
Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen.