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Wolfswut
Verlag:
ISBN-10:
ISBN-13:
Erscheinungsdatum:
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Beschreibung:
2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!
Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau ...
Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller.















Nichts für schwache Nerven
Als Lotte Soltau den Nachlass ihres Vaters ordnet, macht sie eine grauenvolle Entdeckung. In einer leeren Lagerhalle stehen 5 Fässer mit verstümmelten Frauenleichen. Lotte kann nicht glauben, dass ihr Vater, den alle nur als hilfsbereiten und netten Menschen kennen, dafür verantwortlich sein soll. Sie ruft sofort die Polizei und Kira Hallstein und Max Lohmeyer beginnen mit den Ermittlungen. Für sie steht schnell fest, dass Alex Soltau hinter den Morden steckt, auch wenn das heißt, dass er ein Doppelleben geführt haben muss. Als dann aber ein toter Junge aufgefunden wird, dessen Verstümmelungen die Handschrift von Soltau tragen, ist schnell klar, dass dieser einen Komplizen gehabt haben muss, der nun alleine weitermacht. Aber wer soll das sein? Kira und Max finden zunächst keinen Anhaltspunkt, ermitteln aber in alle Richtungen und geraten immer tiefer in einen Sumpf aus Gewalt und Grauen.
Ein Buch das einem alles abverlangt, da die einzelnen Taten sehr detailliert und schonungslos beschrieben sind. Hält man sich dann noch vor Augen, dass es sich teilweise um wahre Begebenheiten handelt und nicht alles der Phantasie des Autors entsprungen ist, wird das ganze noch ein bisschen grauenhafter.
Kira und Max sind ein ungewöhnliches Ermittlerteam, sie cool und eigensinnig, er voller Empathie und Einfühlungsvermögen. Max gefiel mir auch eindeutig besser, Kira war mir zu unnahbar, teilweise auch etwas farblos, hatte nicht unbedingt meine volle Sympathie.
Die Story ist gut, teilweise aber mit einigen Längen, bei denen man das Gefühl hat, es geht nichts recht voran. Das Ende war dann sehr überraschend und für mich so nicht vorhersehbar.
Gelungener Thriller mit einigen Schwächen, nichtsdestotrotz freue ich mich auf den nächsten Teil der Reihe.