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Die Stadt der Toten
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Hurrikan Katrina hat New Orleans verwüstet. Claire DeWitt soll in diesem Chaos den verschollenen Bezirksanwalt Vic Willing finden. Ist der Anwalt in der Naturkatastrophe umgekommen oder hat er sich einfach davongestohlen? Ein Fall für die beste Ermittlerin der Welt! Ihr Beruf ist ihre Berufung und ihre Ermittlungsmethoden sind so einzigartig wie genial. Mit Hilfe ihres französischen Detektivhandbuchs, ihrer Qigong-Münzen und ihrer drogendurchsetzten Träume wird Claire der Spur des Anwalts folgen ...














Ein Fall für die beste Ermittlerin der Welt
Claire DeWitt, die „beste Detektivin der Welt" soll im vom Hurrikan Katrina verwüsteten New Orleans den verschwundenen Staatsanwalt Vic Willing finden. Das große Vorbild der Detektivin ist Jacques Silette, dessen Handbuch Détection quasi ihre Bibel ist. Silette wird mit den Worten zitiert: "Nur einer von tausend Detektiven wird meine Worte lesen, und von diesen wird nur jeder Hundertste sie verstehen. Für diese Menschen schreibe ich." Bei der Interpretation des Handbuchs sind Claire I-Ging, Omen und diverse Drogen behilflich. Die Amerikanerin Sara Gran hat mit "Die Stadt der Toten" einen ungewöhnlichen Detektivroman geschrieben, der im Droemer-Verlag erschienen ist.
Äußerlich sieht das Buch ziemlich feminin aus und ist aufgemacht wie ein frischer Sommer-Krimi. Ungewöhnlich sind neben den abgerundeten Ecken auch die „abgeschnittenen“ Kapitelzahlen. Die „Stadt der Toten“ ist New Orleans, das vom Sturm ziemlich verwüstet und danach weitgehend sich selbst überlassen wurde. Und genau in dieser Stadt soll Claire DeWitt nach Vic Willing suchen. Dabei ist Claire DeWitt alles andere als eine einfache Person. So bescheinigt ihr Mick: "Ich meine, deine Art kann einem wirklich an die Nieren gehen, weißt du das?"
Alles, was auf den ersten Blick logisch erscheint, gibt Rätsel auf und wird in Frage gestellt. Denn die Wahrheit ist nicht leicht zu finden aber vielleicht doch wiederum überall?
Der Schreibstil von Sara Gran ist so frisch wie das Äußere des Buches. Kein Buch, das man mal so eben nebenbei liest. Sondern ein Ungewöhnliches, das Lesegewohnheiten aufbricht und selbst zum Hinterfragen von allzu Offensichtlichem anregt. „Die Stadt der Toten“ ist der Auftakt zu einer Serie. Claire DeWitt ermittelt weiter.
Im August 2012 schaffte es „Die Stadt der Toten“ auf Platz 2 der KrimiZeit-Bestenliste.