Kriminetz Krimi Rezensionen

Cover von: Das Washington-Dekret
Rezension zu: Das Washington-Dekret

Die ersten hundert Seiten „Das Washington Dekrets“ lesen sich etwas mühsam, man wird aber fürs Durchhalten belohnt. Denn dann steckt man plötzlich in einem Politthriller von beklemmendem Realismus. Man kann sich durchaus vorstellen, dass das Beschriebene in der Realität passiert. Der frisch gewählte Präsident der Vereinigten Staaten erlebt am Tag seines Triumphes betörend Schreckliches: Bereits zum zweiten Mal verliert er eine Ehefrau durch ein Attentat. Auch...

Cover von: Biest
Rezension zu: Biest

Eigentlich ist von Anfang an alles klar: Ein russischer Oligarch der ersten Stunde – das Biest – findet, dass Russland sein Erdgas viel zu billig verkauft und beschließt, den Gaspreis etwas in die Höhe zu treiben, indem er die Energieversorgung Europas lahm legt. Dazu besorgt er sich über Mittelsmänner, u.a. einem alt gedienten Stasi-Offizier, kurzerhand den Computerwurm Stuxnet, lässt ihn umprogrammieren und greift damit ausgewählte Atomkraftwerke an.

In...

Cover von: Bell ist der Nächste
Rezension zu: Bell ist der Nächste

Für Anthony Lark sind Wörter nicht gleich Wörter. Sie erscheinen in unterschiedlichen Farben, manche beruhigend in kühlem grünblau, manche bedrohlich rot oder tiefschwarz. Die Wörter atmen, sie bewegen sich, sie zerschellen in tausende Splitter, die dann wie Käfer über das Blatt kriechen. Sie beruhigen ihn, ängstigen ihn, machen ihn nervös. Und sie leiten ihn auf seiner Mission: er muss drei Männer töten. Henry Kormoran hat er bereits getötet und Sutton Bell ist...

Cover von: Der Hilliker-Fluch
Rezension zu: Der Hilliker-Fluch

Für mich gibt es nur die Underworld-Trilogy Punkt Ein amerikanischer Thriller - Ein amerikanischer Albtraum - Blut will fließen Punkt Mit einigem Abstand folgt Don Winslow: Tage der Toten, Zeit des Zorns, Kings of Cool.
Warum also sich den Hilliker-Fluch antun? Weil ich den Autor Ellroy liebe. Und es bedarf tatsächlich einiges an Liebe Ellroy in die dunkelsten Gegenden seines Ich zu folgen. Die Problematik des Hilliker-Fluchs beginnt mit der Form. Handelt...

Cover von: Schrei aus der Ferne
Rezension zu: Schrei aus der Ferne

John Harvey wurde im Jahr 1938 in London geboren. Insgesamt hat er fast 100 Bücher unter diversen Pseudonymen veröffentlicht. Aber nicht nur als Autor von Kriminalromanen, Western und Jugendliteratur hat er sich einen Namen gemacht, auch als Drehbuchautor arbeitet er für Hörfunk und Fernsehen.

Eingeführt wurde das Ermittlerduo Will Grayson und Helen Walker in dem Kriminalroman „Splitterndes Glas“. In dem in der Gegend um Cambridge spielenden Krimi „Schrei...

Rezension zu: Hoffnung ist Gift

Der Schriftsteller Iain Levison, gebürtiger Schotte, lebt seit Jahrzehnten in Amerika und hat unter anderem als Krabbenfischer und Lastwagenfahrer gearbeitet. Sein Roman „Hoffnung ist Gift“ wurde bei Deuticke in einer Übersetzung von Walter Goidinger veröffentlicht. Jeff Sutton ist Taxifahrer. Die kleine Welt des Ich-Erzählers gerät von einer Minute auf die andere völlig aus dem Takt. Er hat eine elegante Dame vom Flughafen nach Hause gefahren. Da sie nicht...

Cover von: Tödliche Gerechtigkeit
Rezension zu: Tödliche Gerechtigkeit

"Tödliche Gerechtigkeit" ist ein äußerst spannender und zeitlos-aktueller Politthriller. Darin werden zwei Arten von "Maßnahmen" gegen die korrupten Manager und Politiker beschrieben: 1,) ein gewisses Bündnis berichtet auf "herkömmliche" Weise in den Medien über die Machenschaften, was aber nur bedingten Erfolg hat, und 2.) ein Killer übt einfach Selbstjustiz. Dass er mit seinen spektakulären Morden viel mehr als die "Schreibtischtäter", ist eine erschreckend...

Cover von: Schwarze Blumen
Rezension zu: Schwarze Blumen

Steve Mosbys Thriller „Schwarze Blumen“ ist im Droemer-Verlag erschienen. Das Buch des englischen Autors wurde von Anke und Eberhard Kreutzer aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

Der Schriftsteller Neil Dawson findet im Nachlass seines Vaters, der ein erfolgreicher Romanautor war, ein reichlich gelesenes Exemplar eines Kriminalromanes. Der trägt den Titel: „Die schwarze Blume.“ Ungewöhnlicher Weise fängt dieses „Buch im Buch“ nicht mit dem...

Seiten