Kriminetz Krimi Rezensionen
Endlich wurde Charles Willefords „Miami Blues“ wieder neu aufgelegt. Dieses Verdienst ist dem Alexander Verlag in Berlin zuzuschreiben. Willeford vereinigt exemplarisch Pulp und Noir. Nicht umsonst hat Quentin Tarantino Willeford als eines seiner großen Vorbilder genannt.
„Miami Blues“ handelt vom Duell zwischen dem jungen Psychopathen Frederick J. Frenger jun. und dem Cop Hoke Moseley. Moseley ist kein strahlender Held in schimmernder Rüstung, aber er...
Inhalt:
Bailey Carpenter ist eine private Ermittlerin. Eines Tages wird sie bei einem Arbeitseinsatz vergewaltigt. Den Täter kann sie nicht identifizieren und allgemein nur wage Beschreibungen über ihn abgeben. Dementsprechend schwierig ist es, den Täter zu finden. Seit der Vergewaltigung kreist der Satz des Täters "Sag, dass du mich liebst", in Baileys Kopf herum und lässt ihr keine Ruhe mehr. Sie leidet psychisch sehr stark unter diesem Ereignis und hat...
















Tarantino soll gesagt haben, dass er nicht Neo-Noir sein, sondern eine große Affinität zu Charles Willeford sehe. Und der Willeford selber behauptete, dass die Wahrheit mit schwarzem Humor verwechselt würde. Nach Willefords „Miami Blues“ wurde nun sein zweiter Hoke-Moseley-Fall „Neue Hoffnung für die Toten“ vom Alexander Verlag in Berlin aufgelegt. „Neue Hoffnung für die Toten“ tendiert eindeutig mehr zum Pulp als Noir, denn hier geht es weniger um die dunklen...