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Töte ihn, dann darf sie leben
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Ein perfides Spiel: Kann man wirklich seinen Mann töten – um die Tochter zu retten?
Die Psychologin Merette Schulman und ihr Exmann, der Polizist Jan-Ole nehmen eine Auszeit auf einer einsamen Hütte in der Wildnis Norwegens. Doch schon in der ersten Nacht wird Jan-Ole bei einem Überfall schwer verletzt. Während er bewusstlos im Krankenhaus liegt, erfährt Merette: Aksel, einer ihrer früheren Patienten, ist aus der Forensik ausgebrochen. Merette ist überzeugt, dass er für den Überfall auf Jan-Ole verantwortlich ist. Noch am selben Tag erhält sie von ihm eine SMS mit einem Foto ihrer Tochter Julia. Kurz darauf folgt eine weitere Nachricht: „Töte ihn, dann darf sie leben.“
„Glauben Sie mir, wenn Sie diesen Thriller gelesen haben, werden Sie sich zehnmal überlegen, ob Sie wirklich Ferien in irgendeiner Hütte in den norwegischen Wäldern machen wollen!" Dietmar Bär














Töte ihn, dann darf sie leben
Kann man wirklich seinen Mann töten, damit die Tochter leben kann?
Nach "Schwesterlein muss sterben" spielt Aksel nun in diesem Teil sein Spielchen was er damals begonnen hatte weiter...
Vor allem habe ich mich ja gefragt, ob Merette auf diese Forderung "Töte ihn, dann darf sie leben" eingeht... ob sie es wirklich umsetzt? Das verrate ich nicht...
Spannung ist von der ersten Seite an gegeben, baut sich auch immer mehr auf, bis der zweite Teil im Buch beginnt... eine Geschichte von vor zehn Jahren, die ins Heute übergreift, diese ist auch spannend, und interessant, nur war sie für mich viel zu lang. Kürzer und knackiger hätte mir besser gefallen, das hätte nicht zu viel Spannung gekostet, denn diese musste sich dann erst mal wieder aufbauen.
Der Große Showdown ist sehr spannend gestaltet... fast wäre ich auf das Ende eingegangen, nein, das lasse ich, denn war ich doch irgendwie überrascht :)
Die Charaktere wurden hier, wie im Vorgängerband schon, sehr gut beschrieben, auch hier bekommen wir von allen ein recht ein gutes Bild. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, aber auch einige neue Charaktere sind dabei, es bleibt aber überschaubar.
Die Umgebungsbeschreibungen sind gelungen, detailliert aber nicht ausschweifend, man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Kopfkino kann man auf jeden Fall laufen lassen.
Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, angenehm und flüssig zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven aus denen wir lesen dürfen, steigern die Spannung, und stören den Lesefluss in keinster Weise. Die Kapitel sind alle unterschiedlich lang.
Auch mit "Töte ihn, dann darf sie leben" haben Freda Wolff mich sehr gut unterhalten, das selber lesen kann ich nur empfehlen. Ich bin gespannt, ob es noch eine Fortsetzung geben wird, ein kleines Hintertürchen habt sich die Autoren ja offen gehalten...