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Provenzalische Intrige
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Beschreibung:
Es ist Frühling in der Provence. Das Luberon-Tal ist in ein weiß-rosa Blütenmeer getaucht, und in den Destillerien rund um Sainte-Valérie herrscht Hochbetrieb. Inmitten dieser Idylle wird Paulette Simonet, Inhaberin der Kosmetikfirma Mer des Fleurs, tot und mit verbrühtem Gesicht in ihrer Seiferei aufgefunden. Unfall oder Mord? Feinde gab es reichlich. Die Verfechterin nachhaltiger Produkte hatte sich nicht nur mit den traditionellen Marseiller Seifenfabrikanten angelegt, sondern auch mit einer Supermarktkette, die billige Plagiate ihres Sortiments auf den Markt brachte.
Ein Fall für Pierre Durand, der sich gerade für die Position als Commissaire in Cavaillon beworben hat. Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Südfrankreich - und in die Tiefen eines Rosenkriegs zwischen der Ermordeten und ihrem Exmann ...














Wer hat die Seifensiederin auf dem Gewissen?
Inhalt:
Es ist Frühling in Saint-Valérie und Pierre Durand ist mit seiner Stellung als Dorfpolizist unzufrieden. Was ihm noch vor einiger Zeit als erstrebenswert erschien - Ruhe und Abgeschiedenheit, empfindet er zusehend als Last. Er verfügt weder über ausreichende Befugnisse noch über eine entsprechende Ausrüstung. Auch die Finanzen sind durch die Renovierung des Hauses ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Also bewirbt er sich um den Posten eines Commissaires in Cavallion. Allerdings ist er nicht der einzige Kandidat.
Just zu diesem Zeitpunkt wird Paulette Simonet in den Kessel mit heißer und flüssiger Seife gestoßen. Da der Tatort in seinen Zuständigkeitsbereich fällt, wird er, obwohl die Bewerbungskommission den Mitbewerber bevorzugt, so recht und schlecht in die Ermittlungen eingebunden.
Spielen die Vorgesetzten ein ähnlich falsches Spiel wie die Konkurrenten der toten Seifensiederin? Pierre Durand verlässt sich wieder auf sein Bauchgefühl und seine persönlichen Kontakte, um den Fall zu lösen.
Erzählstil/Spannung/Charaktere:
Wie wir es von Sophie Bonnet gewöhnt sind, nimmt uns die Autorin mit in die Provence, um verschiedene alte und neue Charaktere zu treffen.Die Menschen sind spröde, verschlossen und trotzdem auch dem Tratsch und Klatsch nicht abgeneigt.
Auch Charlotte spielt wieder eine nicht unbedeutende Rolle. Schön und authentisch sind die Zweifel die Pierre an sich und seiner Umwelt hegt, dargestellt. Er ist kein Wunderwuzzi, sondern ein liebenswerter Charakter, der manchmal Umwege gehen muss, um den geraden Weg zu finden.
Wir erfahren eine Menge über die manuelle Seifenherstellung in der Provence. Hier treffen Tradition auf Moderne und nicht besonders wohlriechende Seife (aber echt) auf frisch duftende Cremeseifen aufeinander. Diese Informationen werden luftig und locker in die Geschehnisse eingewoben, so dass niemals der Eindruck einer Belehrung entsteht. Schön gemacht - das gefällt mir.