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Das Vermächtnis der Montignacs
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Beschreibung:
London, 1936. Owen Montignac, der attraktive, charismatische Spross aus gutem Haus, erwartet bang die Testamentsverlesung seines unlängst verstorbenen Onkels. Doch Owen wird nicht berücksichtigt. Die Alleinerbin ist seine schöne Cousine Stella, zu der er eine etwas fragwürdige Zuneigung empfindet. Zudem plagen ihn hohe Spielschulden - und so ersinnt Owen einen teuflischen Plan ...















Owen kämpft um sein Erbe
Owen Montignac ist der einzig männliche noch lebende Spross der Familie. So geht er davon aus das er nach dem Tod seines Onkels alles erben wird.
Aber sein Onkel Peter hatte andere Pläne und so erbt dessen Tochter Stella alles und Owen geht leer aus.
Dies passt ihm natürlich gar nicht, denn nicht nur das er sehr hohe Spielschulden hat, nein er meint auch von Rechtswegen würde ihm das Erbe zustehen. Aber auch für seine Cousine empfindet er mehr als nur Freundschaft, als diese dann auch noch heiraten will ist ihm alles zuviel. Deshalb arbeitet er einen Plan aus um an sein Recht zu kommen.
Der Autor John Boyne hat nun seinen dritten Roman veröffentlicht.
Das Buch ist anders wie das letzte, hier wird die Geschichte nicht über Jahrzehnte erzählt, sondern nur für die Dauer von ein paar Monaten.
Allerdings wird die Handlung nicht nur aus der Sicht von Owen erzählt, sondern auch von Stella, den drei Bentleys, einem Rechtsanwalt und diverser anderer Personen.
Dies war zu Beginn etwas undurchsichtig aber je länger man las wurde es dann besser.
Es wir auch nicht nur berichtet was Owen alles versucht um an sein Erbe zu gelangen, bzw. wie er es bewerkstelligen soll seine Schulden abzuzahlen.
Auch die Problematik mit dem König wird aufgegriffen, denn dieser war für einige Personen ein Dorn im Auge da er sich ja mit Wallis Simpson eingelassen hatte und das wollten die Royalisten nicht. Genau hier hat dann Owen auch noch seine Finger mit im Spiel.
Ob sich die Sache mit der Abdankung des Königs wirklich so zugetragen hat weiß man nicht aber Vorstellbar wäre es schon.
Ebenso könnte ich mir vorstellen das Personen wie Owen wirklich für ihr Erbe bis zum äußersten gehen würde auch wenn die Vorfahren damals anders entschieden haben.
An sich hat mir die Geschichte gut gefallen, nur einige Dinge fand ich dann doch so was von leicht überzogen, aber das ist ja nur mein Eindruck.
Das in die ganze Geschichte dann auch noch Personen mit hineingezogen wurden die gar nichts mit der ganzen Sache zu tun hatten fand ich gerade für Garreth schade, denn so hat er sich seine Zukunft verbaut.
All zuviel Beschreibungen von der Stadt oder der Landschaft gab es nicht, alles war auf die Handlung fokussiert.
Dafür waren dann aber die Figuren gut beschrieben.
Mit der Figur des Owen wurde ich allerdings im Laufe des Buches nicht warm. Er war eigentlich nur ein Egoist der die Leute so manipuliert hat wie er es benötigte und scheute auch nicht davor zurück über Leichen zu gehen.
Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen.