Cover von: Christine Bernard. Der Fall Siebenschön

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Christine Bernard. Der Fall Siebenschön

Krimi
Buch: 
Broschiert, 284 Seiten

Verlag: 

ISBN-10: 

3862823520

ISBN-13: 

9783862823529

Auflage: 

1 (01.06.2015)

Preis: 

12,90 € (bei Erscheinen)
Schauplätze: 
Amazon-Bestseller-Rang: 1.823.151
Amazon Bestellnummer (ASIN): 3862823520

Beschreibung: 

Der Fall Siebenschön. Eine Frau, ihre sechs Töchter und ein verzweifelter Mann. Sieben Tage Verhör und ein schrecklicher Verdacht. Wo sind Andrea Schröder und ihre Kinder? Leben sie noch? Unter Einsatz ihres eigenen Lebens treibt eine junge Kommissarin der Trierer Polizei die Ermittlungen voran und versucht, einem psychisch auffälligen und gewalttätigen Sonderling die dringend benötigten Informationen abzuringen. Doch sie hat sich bereits in seinem Netz dunkelster Absichten verfangen. Eine beispiellose Achterbahnfahrt in die Abgründe der menschlichen Seele beginnt. Ein spannender Psychokrimi nicht nur für Genre-Fans.

Kriminetz-Rezensionen

Gelungener Neuanfang für Christine B. in Trier

Christine und ihre Kollegen bei der Trierer Polizei bekommen einen zunächst harmlos erscheinenden Fall auf den Tisch. Ein Nachbar hat Frau Schröder und ihre Töchter als vermisst gemeldet. Der Ehemann behauptet zuerst, sie wären in Urlaub und nach Holland ans Meer gefahren. Später erklärt er, seine Frau hätte sich von ihm getrennt. Es ist schwierig, an Informationen zu kommen, denn die Familie hat sehr isoliert gelebt, die Mädchen wurden in der Schule und in der Lehre gemobbt, mangels Geldes sind sie auch nicht regelmäßig ins Dorf zum Einkaufen gefahren und den Ehemann kann man durchaus als Sonderling bezeichnen.

Christine Bernard ist neu in Trier und in der Abteilung. Sie muss den Verlust ihrer Eltern und die Beendigung ihrer Beziehung zu Frank verarbeiten und deshalb steigert sie sich vielleicht auch besonders in diesen Fall hinein.

Als die Polizei auf dem Hof der Familie Schröder ankommt, finden sie einen heruntergekommenes Anwesen vor, vollkommen verdreckt und der Garten verwildert. Der im Haus befindliche Ehemann flüchtet und die Beamten finden einen erschlagenen Hund und eine tote Katze, es stinkt und die Beamten sind angewidert. Herr Schröder wird auf der Flucht eingefangen und in U-Haft verbracht. Bei der Vernehmung beißen sich die Herren der Kripo die Zähne aus, doch Christine akzeptiert er und will mit ihr als Einziger sprechen, da sie angeblich eine gewisse Ähnlichkeit mit seiner Frau hat. Da er zu der Abwesenheit seiner Familie immer wieder abweichende Erklärungen abgibt, fahren die Beamten am nächsten Tag nochmals hin, um nach deren Verbleib zu suchen. Dabei bekommt Christine urplötzlich einen Vergiftungsanfall und der Kollege bringt sie auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus bzw. sie wird sofort in das nächste Spezialklinikum geflogen. Das rettet schlussendlich ihr Leben. Durch diese Umstände werden die Kollegen jetzt vertrauter miteinander, duzen sich und rücken enger zusammen. Doch so einfach kommen sie nicht hinter das Geheimnis der Familie.

Mir hat dieser Psychokrimi sehr gut gefallen, er war spannend und packend zu lesen. Die Arbeit der Ermittler – vor allem das Katz- und Mausspiel zwischen Schröder und den Beamten – fand ich gut beschrieben, einzig Christine als Protagonistin war mir zu sehr der Hero. Sie unternahm für mich zu viele gewagte Alleingänge, ohne sich mit ihren Kollegen abzusprechen, das war mir zu unrealistisch. Die Auflösung war am Ende logisch und schlüssig, es blieben keine Fragen offen.

Ich werde bei einem weiteren Fall bestimmt dabei sein!