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Macht
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Klassentreffen sehen anders aus. Der grausige Selbstmord eines Schulfreundes erschüttert Josephine Mahler, Dozentin für Ethnologie in Frankfurt und führt sie nach vielen Jahren zurück in ihre Heimatstadt Wien. Die Rückkehr wird für sie zur Konfrontation mit der Vergangenheit, nicht nur, weil sie hier ihrer Jugendliebe, dem exzentrischen Ex-Soldaten Gernot Szombathy, wiederbegegnet. Zusammen mit ihm schlittert sie in tödliche Verstrickungen, die sie immer enger umzingeln. In seinem neuen Thriller „Macht“ entführt David G.L. Weiss den Leser in einen furiosen Wettkampf mit der Zeit, in ein Dickicht der Verschwörungen und Geheimbünde: Nervenkitzel – kenntnisreich mit historisch genau recherchierten Fakten unterlegt.
Ein silberner Ring mit Totenkopf, das mysteriöse Voynich-Manuskript aus dem 15. Jahrhundert und ein berühmtes Gemälde führen Josephine Mahler und Gernot Szombathy bei ihren Nachforschungen zur elitären Studentenverbindung Skull and Bones nach Yale. Als sie auf der Jagd nach uraltem Wissen durch die Jahrtausende auch noch auf die Men in Black und den Terror vom 9/11 stoßen und endlich verstehen, womit sie es in Wahrheit zu tun haben, ist es bereits zu spät.














Viele Fakten aber die Spannung bleibt auf der Strecke
Diese Buch sprüht nur so vor Fakten und historischem Wissen. So erfährt man einiges über Geheimbunde, Savants und Urmütter und vieles mehr. Oft habe ich noch mal nach gegoogelt, da ich es so interessant fand.
Der Autor hat sich da nichts ausgedacht, sondern viel recherchiert.
Leider konnte der Erzählstil mich nicht überzeugen. Für mich war er unpersönlich und ich konnte die Geschehnisse und Protagonisten nicht vor meinem inneren Auge lebendig werden lassen. Verwirrt hat mich auch das die Protagonisten mal mit Vornamen und mal mit Nachnamen genannt wurden. Oft blätterte ich noch mal zurück, um zu gucken, wer war das jetzt?
Für mich gab es 3 Hauptpersonen. Josephine Mahler, in die ich mich wenig hineinversetzen konnte. Gernot Szombathy ist recht ausgeglichen und ist durch seine Offiziersausbildung mit allen Wassern gewaschen. Und Ernstl Wotruba, der humorvoll ist und die beiden unterstützt bei ihrer Suche nach dem Mörder.
Die Perspektive wechselte zwischen den Personen, den Orten und den Zeiten. Das machte das Lesen anstrengend für mich. Dieses Buch kann man nicht mal neben bei zur Entspannung lesen. Hier braucht man volle Konzentration, für die Perspektivenwechsel und die Hintergründe.
Ein Buch in dem Potenzial steckt.