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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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ISBN-10:
ISBN-13:
Erscheinungsdatum:
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Beschreibung:
Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann - Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen - das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte ...
Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist - und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.
















Enttäuschend
Ich war echt gespannt auf das Buch, das als ein Megaseller aus den USA angepriesen wurde. Leider blieb es weit hinter meinen Erwrtungen zurück.
Nach 10 Jahren kehrt Nic in ihre Heimatstdt zurück, um das Haus ihres Vaters aufzulösen. Doch kaum angekommen melden sich auch ihre Dämonen wieder. Genau wie vor 10 Jahren verschwindet ein Mädchen. Damals war es ihre beste Freundin und diesmal das Mädchen, das als Alibi fungierte.
Die Story beginnt im Jetzt und wird dann rückwärts erzählt. Leider habe ich irgendwann den Faden verloren, was wohl auch an der fehlenden Spannung lag. Den Mittelteil habe ich nur noch überflogen, in der Hoffnung dass das Ende das Buch noch retten kann. War leider nicht so.
Für mich war das eine absolut konfuse Geschichte mit Protagonisten die nicht überzeugen konnten. Auch Nic war sehr blass und farblos dargestellt und mir deshalb wenig sympathisch.
Für mich war das leider nichts.
Rückwärts in der Zeit
Ein Thriller um verschwundene Mädchen, geschrieben in umgekehrter Erzählweise, jedes Kapitel bringt den Leser einen Schritt zurück und näher an die Auflösung.
Vor zehn Jahren hat Nic ihren Heimatort verlassen, um in der Ferne ein neues Leben zu beginnen. Auslöser für diesen Ausbruch war das Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne. Ihr Vater kommt in ein Pflegeheim, weil er an Demenz erkrankt ist. Deshalb bittet sie ihr Bruder Daniel, ihn beim Verkauf des Elternhauses zu unterstützen. Als von ihrem Vater eine Nachricht eintrifft, die lautet: „Dieses Mädchen, ich habe es gesehen.“ macht sich Nic auf den Weg zurück in ihren Heimatort und zu den Geheimnissen, die dort lauern. Kaum ist Nicolette in Cooley Ridge eingetroffen, verschwindet erneut ein junges Mädchen. Was geschah mit Ihnen? Und haben Nic oder ihre Clique mit dem Verschwinden etwas zu tun?
Ein übersichtliche Einteilung der 3 Teile – Heimkommen – Zurückkommen – Weiterkommen – und die einzelnen Kapitel rückwärts nummeriert, des längsten Teils "Zurückkommen", sind sehr hilfreich. Im Ich-Stil formuliert, erzählt die Protagonistin rückwärts von Tag 15 bis zum ersten Tag ihrer Ankunft. In dieser umgekehrten Erzählweise habe ich bis dahin noch kein Buch gelesen und ich habe mich sehr schwer damit getan. Normalerweise bin ich es gewöhnt, die Geschehnisse eines Thrillers im chronologischen Ablauf zu erfahren. Mir war es nicht möglich, die Geschichte flüssig zu lesen, jeder Kapitelanfang hat mich verwirrt, denn es stehen am Anfang die Vorkommnisse die sich demnach 2 Tage, am Ende des vorangegangenen Kapitels ereignet haben. Nach einiger Zeit und nach ca. 2/3 des Buches habe ich mich daran gewöhnt und die Spannung, die am Anfang mäßig war, nahm zum Ende hin Fahrt auf. Durch die Verwendung interessanter Dialoge und Gänsehaut erzeugender Schilderungen schaffte es die Autorin doch noch, mich zu fesseln. Am Ende hatte der Thriller auch noch mit einer Wendung aufzuwarten und bis dahin habe ich mir die Auflösung ganz anders vorgestellt. Durch diese „andere“ Erzählweise gab es für mich einige unlogische Gegebenheiten. In einem der letzten Kapitel, also kurz nach Nics Ankunft, wird ihr etwas weggenommen, worüber sie am Buchanfang, also 14 Tage später, Erklärungen für das Verschwinden sucht. Ohne zu spoilern, sind diese Ungereimtheiten schwierig zu erklären. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Mensch über Dinge, die er 14 Tage vorher erlebt hat, nicht mehr nachdenkt oder mit anwesenden „Eingeweihten“ nicht darüber spricht. Eine Erzählung, der eine gute Idee zugrunde liegt. Richtig herum erzählt wäre sicher auch eine spannende Geschichte daraus geworden. Da stellt sich mir die Frage, ob es notwendig war, die Abläufe verkehrt herum zu erzählen. Die Personen, z.B. Everett, Daniel oder Laura, sind für mich blass geblieben. Selbst die Beweggründe der Protagonistin konnte ich nicht durchgehend nachvollziehen. Eine weit interessantere Person wäre für mich Corinne Prescott gewesen, von ihr hätte ich gerne mehr erfahren.
Eine eingeschränkte Leseempfehlung für Leser, die gerne einmal was Neues ausprobieren wollen und sich darauf einlassen können, wenn die „Uhren anders herum gehen“. Ich konnte es nicht uneingeschränkt. Deshalb nur 3 Sterne.