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Die Blutmesse von Florenz
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Der dritte Fall für Pater Angelico aus Florenz: In einer kalten Februarnacht rettet Angelico die von ihm verehrte Lucrezia aus der Bedrängnis und gerät dabei in große Versuchung. Als wäre das nicht genug, stößt er auf dem Weg zurück auf eine Leiche, die splitternackt kopfunter von einem Baum hängt. Schon bald drängt sich eine blutige Verbindung mit den Vorfällen einer lang vergangenen Ostermesse auf ... und der kampferprobte Pater kann es nicht lassen, seine Nase allzu tief ins Geschehen zu stecken.















Die Blutmesse von Florenz
Äußerst misslich ist die Lage von Averado Pagolo. Welches Wissen hat er wohl, das die Folterknechte, in deren Händen er sich befindet, aus ihm heraus quälen wollen? Derweil ist Pater Angelico unterwegs, um die schöne Lucrezia, die er selbst verehrt, zurückzuholen. Mit ihrer Flucht wollte sie sich dem ihr drohenden Klosterleben entziehen. Als er sie nach Florenz zurückbringt, führt der Weg der beiden an einer grausam zugerichteten Leiche vorbei. Ein nackter Mann hängt kopfunter an einem Baum.
Es ist das prächtige Florenz der Medici zum ausgehenden 15. Jahrhundert, das Rainer M. Schröder farbenfroh in seinem nunmehr dritten Band um Pater Angelico beschreibt. Der Dominikaner-Pater Angelico ist Maler und hat als solcher Zugang in etliche Häuser und zu den Menschen. Er weiß wohl auch, einen Kampf zu bestehen und ist zudem nicht auf den Mund gefallen. Dabei ist er doch voller Verständnis für menschliche Bedürfnisse und versagt etwa sterbenden Säuglingen nicht die Taufe, damit ihre Eltern sie in geweihter Erde bestatten können.
Lebendig, in kraftvoller Sprache und sehr unterhaltsam wird der neue Fall Pater Angelicos erzählt und es bleibt zu hoffen, dass es nicht sein letzter ist.